Dem Erstliga-Gespann der RSG Ginsheim reichte dafür am Wochenende in Ehrenberg ein vierter Platz. Dabei musste es zwar gegen die Top-Teams der Bundesliga jeweils knappe Niederlagen einstecken, war dann aber gegen die Zweitligisten erfolgreich und schaffte damit den erhofften Sprung ins Finale.
Im Auftaktmatch gegen Erstliga-Tabellenführer RMC Stein lagen Müller/Reichert kurz vor Ende der ersten Halbzeit noch mit 2:1 vorn, ehe ein Fehlpass von Reichert zum 2:2 führte. Im zweiten Abschnitt fiel nach vier Minuten das 2:3. Als Müller in der 13. Minute einen Freischlag am Tor vorbeisetzte, war die Niederlage besiegelt.
Ähnlich knapp ging es gegen den gastgebenden Deutschen Meister vom SV Ehrenberg zu. Einen frühen 0:1-Rückstand glich Müller 15 Sekunden vor dem Seitenwechsel aus. Danach legte Ehrenberg erneut vor. Mit einem Viermeter konnte Müller noch egalisieren, doch am Ende hieß es 2:4.
Gegen den Erstligisten RVS Obernfeld fiel nur ein Tor – in der zwölften Minute für den Gegner. „Hier war ein Foul an Roman, das von den ansonsten guten Unparteiischen nicht geahndet wurde, die Ursache“, ärgerte sich Betreuer Karl-Heinz Müller, der bereits beim 0:1 gegen Ehrenberg eine Fehlentscheidung gesehen haben wollte.
Dann aber behielten die Ginsheimer gegen die Zweitligisten RSV Zscherben II mit 6:3 und RVS Obernfeld mit 7:2 klar die Oberhand. So standen sie mit sechs Punkten und 17:13 Toren unter den letzten Acht und konnten mit strahlenden Gesichtern die Heimreise antreten.
Erster wurde Obernfeld vor Ehrenberg und Stein. In der Gruppe 2, die in Leipzig spielte, schafften Gärtringen, Eberstadt (mit dem früheren Ginsheimer Marco Rossmann), Zscherben I und Gastgeber Leipzig die Finalqualifikation. Oberesslingen ist ausgeschieden, Denkendorf hatte die Teilnahme kurzfristig abgesagt.
Rang vier reicht für das Finale
Radball – Ginsheimer Müller/Reichert behaupten sich im Halbfinale des Deutschlandpokals
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