Die Rhein-Neckar Löwen in Mannheim haben einmal mehr den Kader tüchtig umgekrempelt. Die Torhüter-Routiniers Goran Stojanovic (VfL Gummersbach) und Tomas Svensson (BM Valladolid/Spanien), dazu Talent Niklas Ruß (TSG Friesenheim) und Rückraum-Ass Krzysztof Lijewski (HSV Hamburg) stehen auf der Habenseite. Der Weggang der Leistungsträger Slawomir Szmal (Tor) und Grzegorz Tkaczyk, zurück zum KS Kielce (Polen), Spielgestalter Olafur Stefánsson und Gudjon Valur Sigurdsson, die zu AG Kopenhagen in die dänische Filiale von Hauptsponsor Jesper Nielsen wechselten, bedeuten Substanzverlust. Trainer Gudmundur Gudmundsson plagt sich mit Verletzten. Bjarte Myrhol wurde an einem Hodentumor operiert. „Zunächst steht die Gesundheit im Vordergrund, dann aber wieder der Handball“, offenbarte der norwegische Nationalspieler. Rechtsaußen Ivan Cupic (Schulter-OP) und Torwart Goran Stojanovic (Bandscheiben-OP) sind ebenfalls verletzt.
Nationalspieler Uwe Gensheimer wurde zum Kapitän befördert und folgt dem Weltmeister-Torhüter Henning Fritz. Die Kür markiert einen weiteren Entwicklungsschritt in der Karriere des 24 Jahre alten Handball-Profis. Der pfeilschnelle, torgefährliche Linksaußen wurde zuvor nach einer starken Saison von den Trainern und Spielführern der 18 Bundesligisten zum „Spieler der Saison“ gewählt. Die Manager erkoren ihn zum „Besten der Besten.“ Top-Torjäger der Champions League-Runde 2010/2011 war er auch.
Mit vier Tagen Verspätung starten die Löwen in die Spielzeit. Die erste Bundesliga-Partie bestreiten sie am Mittwoch (7. /20.15 Uhr) in Aschaffenburg beim TV Großwallstadt.
Rhein-Neckar-Löwen: Kader wieder tüchtig umgekrempelt
Handball aus Mannheim: Uwe Gensheimer Kapitän – Verletzungspech vor der Saison
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