Der FC Bayern München will bei seinem Fußball-Nachwuchs wieder für Schwung sorgen. „Es kann nicht sein, dass wir so dastehen, wie wir dastehen – das ist nicht so, wie wir uns das vorstellen“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Sportdirektor Christian Nerlinger werde demnächst ein Konzept erläutern, das bereits von Vorstand und Aufsichtsrat gut aufgenommen worden sei. Dabei wird neben den Ex-Profis Michael Tarnat und Mehmet Scholl auch Torhüter Jörg Butt eine Rolle zukommen.
„Da ist in meinem Sinne. Ehemalige Leute holen und einbauen, die prädestiniert für diese Aufgabe sind, ist bayern-like! Die Identifikation der Fans mit diesen Leuten ist höher, als wenn du einen aus Wanne-Eickel holst“, so Hoeneß. Nach dem Abstieg aus der Dritten Liga rangiert die U-23 der Münchner in der Regionalliga in der zweiten Tabellenhälfte. „Jetzt haben wir mal eine kleine Delle, die ich für möglich halte, aber nicht für dramatisch. Wir müssen jetzt nicht den ganzen Verein verändern, sondern nur ein paar Stellschrauben. “In den Lobeshymnen um die Nachwuchsarbeit des FC Barcelona kommt Hoeneß der FC Bayern zu kurz. „Schauen sie sich unsere Mannschaft an: Schweinsteiger, Lahm, Müller, Badstuber, Kroos, Alaba und der Kraft in Berlin. Da brauchen wir uns nicht verstecken“, sagte Hoeneß.
Bayern setzt auf Ex-Profis
Neues Konzept für den Münchner Nachwuchs plant mit Tarnat, Scholl und Butt
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