Nach Jahrzehnten im Hessischen Fußball-Verband (HFV) wechselt Viktoria Aschaffenburg auch fußballerisch in die geografische Heimat nach Bayern. Die Mitglieder des Traditionsclubs votierten am Dienstag mit einer Mehrheit von mehr als 80 Prozent für eine Neuausrichtung. Aschaffenburg liegt zwar in Unterfranken, dennoch spielte die erste Viktoria-Mannschaft auch wegen der Nähe zum benachbarten Bundesland in der Vergangenheit immer in den hessischen Ligen.
Die Viktoria profitiert vom Verbandswechsel, weil sie damit künftig wohl viertklassig spielen kann. Durch die Neustrukturierung der Ligen zur kommenden Spielzeit reiche dem zurzeit noch fünftklassigen Hessenligisten in dieser Saison der neunte Tabellenplatz, um in die neue viertklassige Regionalliga Bayern aufzusteigen, teilte der Club am Mittwoch mit.
Wäre die Viktoria in Hessen geblieben, hätte sie in der laufenden Spielzeit Meister werden müssen, um künftig in der Regionalliga Südwest starten zu können. Die Viktoria ist zurzeit Tabellendritter der Hessenliga. Die Jugendmannschaften des Clubs spielen bereits länger in den Ligen des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV).
Hessenligist Viktoria wechselt zum Bayerischen Fußball-Verband
ASCHAFFENBURG.
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