Auf der Reise in die nächste Runde der Europa League hat Hannover 96 fast schon freie Fahrt, der Weg der Fans zum vorletzten Gruppenspiel in Lüttich ist allerdings eingeschränkt. Der geplante Sonderzug wurde den Anhängern des Fußball-Bundesligisten verboten, die eingesetzten Busse dürfen am Mittwoch erst um 19 Uhr die belgische Grenze passieren. Lüttichs Polizeichef hat rigide Beschränkungen erlassen. Menschen mit 96-Schals oder 96-Trikots sind in der „verbotenen Stadt“, wie Hannovers Zeitungen spotteten, frühestens 90 Minuten vor dem Anpfiff um 21.05 erlaubt.
Sportlich ist es einfacher für die Gäste. Ein Unentschieden mit Toren reicht der international noch ungeschlagenen Mannschaft, um im Europapokal zu überwintern. Aufgrund des torlosen Unentschiedens im Hinspiel würde Hannover schon mit einem 1:1 im Falle späterer Punktgleichheit an den Belgiern vorbeiziehen. Trainer Mirko Slomka zeigte sich vor dem zweitletzten Gruppenspiel ehrgeizig: „Unser Ziel ist, dass wir als Gruppenerster weiterkommen.“
Personell kann der Fußballlehrer aus dem Vollen schöpfen, alle Stammspieler sind gesund. Die zuletzt in der Bundesliga gesperrten Lars Stindl und Didier Ya Konan dürfen internatonal spielen.
Slomka will Platz eins
Fußball, Europa League: In Lüttich reicht Hannover 96 schon ein Unentschieden mit Toren zum Weiterkommen – Auflagen für die Fans
Dieses Thema kann nicht kommentiert werden.
Merken
|












