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20. Dezember 2011 dpa

Bayern rettet Sieg in Bochum – Fürth weiter

 
| Vergrößern | Münchens Toni Kroos jubelt nach seinem Ausgleichstreffer zum 1:1. Foto: dpa
BERLIN. 

Dank Arjen Robben hat der FC Bayern München die Pokalpflichtaufgabe beim VfL Bochum schadlos überstanden und das sechste Mal in Serie das Viertelfinale erreicht. Der Niederländer sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+1) am Dienstag für den 2:1 (0:1)-Arbeitssieg beim Zweitligisten. Die VfL-Führung vor 29 299 Zuschauern in der Bochumer Arena durch Giovanni Federico (26.) glich Toni Kroos (52.) aus.
Im 254. fränkischen Fußball-Derby mit dem 1. FC Nürnberg feierte die SpVgg Greuther Fürth einen verdienten 1:0 (1:0)-Achtelfinalerfolg und zog das dritte Mal seit 2004 in die Runde der besten acht Teams ein. Edgar Prib erzielte in der 15. Minute das entscheidende Tor für den Zweitligisten, der auch nach der Gelb-Roten Karte für Bernd Nehrig (66.) den Nürnberger Angriffen standhielt. Das Viertelfinale, das am Mittwochabend ausgelost wird, findet am 7./8. Februar 2012 statt.
Die Bayern starteten ohne ihre erfolgreichsten Pokal-Torschützen Mario Gomez und Thomas Müller in Bochum. Olic stürmte zunächst für Gomez, Müller war wegen einer Oberschenkelverhärtung gar nicht im Kader. Nach einer angriffslustigen Anfangsphase des Rekordmeisters, die der VfL dank seines Abwehrbollwerks ohne Gegentreffer überstand, kamen die Westfalen immer besser ins Spiel. Nach einem feinen Querpass von Mirkan Aydin brauchte Federico den Ball nur über die Linie zu schieben.
Mit der Einwechslung von Gomez für Olic und David Alaba für Luiz Gustavo erhöhten die Münchner den Druck und wurden belohnt. Kroos kombinierte mit Gomez auf der linken Seite und überwand Bochums Torwart David Luthe aus zehn Metern. Nur mühevoll erholte sich das Heimteam von diesem Rückschlag, die vereinzelten Konter blieben jedoch harmlos. Auf der anderen Seite verzog Robben (67.) nur um Zentimeter am Pfosten vorbei und ließ die Bayern erst kurz vor dem Schlusspfiff jubeln.
In der zweiten Auftaktpartie der Runde der besten 16 war ein Klassenunterschied noch weniger zu erkennen. Beflügelt durch den 5:0-Sieg zum Vorrundenabschluss gegen Union Berlin spielte Greuther Fürth auch im Derby entschlossen nach vorne und nutzte gleich die erste Unaufmerksamkeit der Club-Abwehr eiskalt aus. Als Christopher Nöthe nach einer Viertelstunde einen Eckball von Heinrich Schmidtgal mit dem Kopf verlängerte, stand Prib völlig frei und köpfte zum 0:1 ein.
Nach der zweiten Gelben Karte für Nehrig binnen 17 Minuten rannten die Nürnberger in Überzahl auf das Fürther Tor an, blieben jedoch ohne Erfolg. Die Gäste hatten Glück, dass Schiedsrichter Knut Kircher den vermeintlichen Ausgleich durch Daniel Didavi (79.) wegen eines Aufstützens von Albert Bunjaku nicht anerkannte.

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Bochums Christoph Kramer (von links), Münchens Franck Ribery und Bochums Slawo Freier kämpfen um den Ball. Foto: dpa

 
 


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