Nach einer schwarzen Nacht für die Spitzenclubs City und United versank Englands Fußball-Hochburg Manchester in Tränen. „United hat das bekommen, was es verdient hat: die Europa League“, rechnete die Zeitung „The Independent“ nach der 1:2-Niederlage beim krassen Außenseiter FC Basel schonungslos ab. Das Team von Sir Alex Ferguson (69) muss nun ebenso wie der neureiche Nachbar in einem weniger lukrativen Wettbewerb Schadensbegrenzung betreiben. Von einem „Schwarzen Mittwoch“ sprach die BBC. „Das Profil der Premier League ist nach unten korrigiert worden“, stellte „The Guardian“ nach dem Doppel-K.o. fest.
„Es ist eine Katastrophe. Es ist peinlich, in der Europa League spielen zu müssen“, schimpfte United-Abwehrspieler Patrice Evra, „aber wir haben in der Champions League von Anfang an schlecht gespielt.“ Lediglich zwei Siege gegen den abgeschlagenen rumänischen Neuling FC Otelul Galati und drei Unentschieden gegen Basel und Benfica Lissabon standen am Ende für United zu Buche. Nach dem „traurigen Abend für Manchester“ (BBC) sparten britische Medien nicht mit Spott für die beiden Großclubs. „City und United sind bereit für die Donnerstagsspiele auf Channel 5“, witzelte „The Daily Mail“ mit Blick auf die auch auf der Insel wenig populäre „Zweite Liga“ Europas. Das Massenblatt „The Sun“ übte heftige Kritik am Trainerveteran Ferguson: „Die Frage ist, ob Ferguson noch stark genug ist, um Uniteds Probleme zu lösen.“
Manchesters „Schwarzer Mittwoch“
FUSSBALL.
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