Der Druck ist raus, trotzdem will beim von einer Grippewelle heimgesuchten FC Bayern niemand etwas von einem lockeren Betriebsausflug nach Manchester wissen. „Es ist ein riesiges Duell und es ist selbstverständlich, dass ein Club wie Bayern München hier seriös auftritt. Es geht ums Prestige, es gibt eine opulente Prämie und das Spiel ist wichtig für die internationale Bewertung“, betonte Trainer Jupp Heynckes vor der Kraftprobe mit Manchester City.
Der Champions-League-Trip auf die Insel lief für den deutschen Fußball-Rekordmeister jedoch alles andere als gut an: Arjen Robben und Toni Kroos mussten wegen grippaler Infekte in München bleiben, Thomas Müller und Mario Gomez saßen zudem „mit ähnlichen Symptomen“, so Heynckes, im verspäteten Charterflieger ins verregnete Manchester.
Nur gut, dass es unter den widrigen Vorzeichen für den schon feststehenden Gruppensieger am heutigen Mittwoch (20.45 Uhr/Sat.1) im Gegensatz zum vor dem Vorrunden-K.o. stehenden Gastgeber sportlich nicht mehr um alles geht. Trotz der entspannten Ausgangslage ist das Kräftemessen mit Englands aktueller Nummer 1 eine „verzwickte Sache“ für die Bayern, so Präsident Uli Hoeneß. „Wir sind qualifiziert, wir sind Erster in der Gruppe. Trotzdem müssen wir versuchen, einen guten Gegner abzugeben und nicht den Wettbewerb zu beeinflussen.“ Die Bayern richten sich auf intensive 90 Minuten ein.
Gruppenerster, aber ehrgeizig
FUSSBALL.
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