Kickers Offenbach winkt die große Chance, sich im letzten Spiel des Jahres für den Aufstiegskampf in der Dritten Fußball-Liga in Erinnerung zu bringen. Nach dem 1:1 beim bisherigen Spitzenreiter SV Sandhausen kann das Team von Trainer Arie van Lent (29 Punkte) am Samstag (14 Uhr) mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten 1. FC Heidenheim (31) an den Schwaben vorbeiziehen. Zur gleichen Zeit kann der SV Wehen Wiesbaden (bei Werder Bremen II) seine Positionen im unteren Mittelfeld verbessern.
„Wir wollen noch einmal alles geben und unser letztes Spiel in diesem Jahr gewinnen. Das würde uns sicherlich auch noch mal einen Schub und zusätzliche Motivation für die zweite Saisonhälfte geben“, sagte van Lent. Doch der Gegner, da ist sich der Ex-Profi sicher, wird den Kickers noch einmal alles abverlangen: „Für mich ist das ein Spiel gegen einen Aufstiegskandidaten.“
Keine guten Erinnerungen an Heidenheim hat Torhüter Robert Wulnikowski. Der gebürtige Pole zog sich am 22. Juli einen Jochbogenbruch zu und spielt seither mit Kopfschutz. Stefan Kleineheismann steht nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung in Sandhausen wieder zur Verfügung. Auch Pascal Testroet (Magenprobleme) trainiert wieder. Im Probetraining beim OFC ist der Deutsch-Iraner Amir Shapourzadeh.
Endlich wieder einmal einen „Dreier“ will der SV Wehen beim Nachwuchs des SV Werder einfahren. Der letzte Auftritt an der Weser verlief gut, die Hessen gewannen klar mit 4:1, verpassten trotzdem den Sprung auf den Relegationsplatz. In dieser Saison dümpelt der erklärte Aufstiegsfavorit im unteren Mittelfeld herum. „Wir brauchen auch das Quäntchen Glück vor dem Tor“, meinte Trainer Gino Lettieri, der sein Team nach dem 1:1 gegen den VfB Stuttgart II im Aufwind sieht.
OFC und Wehen wollen Positionen verbessern
Fussball – Kickers hoffen noch mal „auf einen Schub“ – Lettieri: Brauchen Glück vor dem Tor
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