Für die Rückkehr in die Bundesliga will der vom 1. FC Kaiserslautern zu Eintracht Frankfurt gewechselte Martin Amedick ein gutes Omen sein. „Ich habe schon ein bisschen ein Aufstiegsgen in mir“, sagte der Innenverteidiger am Mittwoch. Mit Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig, das am Sonntag (13.30 Uhr) nächster Gegner der Frankfurter ist, stieg der 29 Jahre alte Amedick jeweils auf.
Eintracht-Trainer Armin Veh und Sportchef Bruno Hübner haben bei der offiziellen Vorstellung des nach Heiko Butscher und Mohammed Abu dritten Neuzugangs alles versucht, um Bedenken zu zerstreuen. „Viele sagen, die sind total bescheuert, weil sie jetzt fünf Innenverteidiger haben“, gibt Veh zu, „aber wir haben Spieler gesucht, die die Mannschaft führen können.“ Sowohl Butscher als auch Amedick könnten diese Rollen ausfüllen. Der Transfer Amedicks sei ein „Vorgriff auf die nächste Saison“, versicherte Hübner.
Überraschend stand am Mittwoch auch Mo Idrissou auf dem Trainingsplatz. „Er hatte keine Schmerzen“, erklärte Veh. Der Kameruner war im Dezember 2011 am Knöchel operiert worden
Die von Veh vehement geforderte Verpflichtung des Wolfsburger Stürmers Patrick Helmes war dagegen am Dienstag an den hohen Forderungen des Vereins und am Veto von Felix Magath gescheitert.
Der VfL-Trainer hat nun angekündigt, dass der zuletzt ins Regionalligateam abgeschobene Helmes in Wolfsburg bald wieder seine Chance bekommen werde.
Routinier im Aufsteigen
fussball – Eintracht sieht Verpflichtung von Amedick auch „als Vorgriff auf nächste Saison“
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