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27. Januar 2012  | dpa

Eintracht Frankfurt zuversichtlich in zweite Saisonhälfte

Hängepartie um Patrick Helmes

| Vergrößern | Ex-Nationalspieler Patrick Helmes wechselt vermutlich zur Eintracht Frankfurt. Archivfoto: dpa
FRANKFURT. 

Rückkehr in die Bundesliga – nichts anderes interessiert bei Eintracht Frankfurt. „Es hat sehr wehgetan“, offenbarte Vorstandschef Heribert Bruchhagen am Donnerstag beim Neujahrsempfang rückblickend auf den Abstieg 2011. „Zu Beginn des letzten Jahres konnten wir uns eine solche Situation nicht vorstellen“, meinte der 63 Jahre alter Fußball-Chef.
Optimismus auf bessere Tage mit neuem Trainer, Sportdirektor und Spielern ist vorhanden. „Die Mannschaft hat die Erwartungen erfüllt. Unsere Qualität wird zum Ziel führen“, erklärte Bruchhagen zehn Tage vor dem Punktspielstart am 5. Februar gegen Eintracht Braunschweig. Am Sonntag (14 Uhr/Commerzbank-Arena) bestreitet die Eintracht ein Testspiel gegen den FC Lausanne.
Mit Platz drei und 39 Punkten hinter Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf (42) und der Spvgg Greuther Fürth (40) wurden die an das neu formierte Team gestellten Erwartungen erfüllt. In der obersten Etage des Kaufhauses könne man aber nicht einkaufen, betonte der Eintracht-Boss. Dafür fehle das nötige Geld. Die Einnahmen sanken von 68 auf 39 Millionen Euro, auch in der laufenden Runde sind die finanziellen Möglichkeiten alles andere als rosig.
Ex-Nationalspieler Patrick Helmes will und soll kommen, doch noch sträubt sich dessen Arbeitgeber VfL Wolfsburg. Zeit bleibt bis zum 31. Januar, dann wird das Transferfenster geschlossen. „Da kommt wohl noch Bewegung rein. Die besten Geschäfte macht man kurz vor Schluss“, glaubt Sportdirektor Bruno Hübner. Leisten kann sich die Eintracht lediglich ein Ausleihgeschäft: Wie das auf 2,5 Millionen Euro geschätzte Jahressalär von Helmes ins reduzierte Vertragsniveau der Eintracht passt, bleibt offen. Neu gehandelt als möglicher Helmes-Ersatz wird Hamdi Sahidi von Austria Wien.
Den Spielermarkt will die Eintracht selbst noch bereichern: Georgios Tzavellas ist ebenso ein Kandidat wie Ricardo Clark. Für den Griechen liegen Hübner zwei, drei Anfragen vor. Für Nationalspieler Clark (USA) interessiere sich derzeit kein Club. Bleiben wird wohl der Brasilianer Caio, um nach dem Verkauf von Theofanis Gekas in die Türkei für Notfälle im Angriff gerüstet zu sein.
Mohamadou Idrissou fehlt nach einer Knöcheloperation ebenso wie Kapitän Pirmin Schwegler (Zehenbruch) unbestimmte Zeit. So bleiben im Sturm lediglich Erwin Hoffer und Rob Friend. „Wir reden über Helmes, müssen aber aufpassen, die eigenen Leute nicht verrückt zu machen“, betonte Bruno Hübner.

 
 


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