Bei Bremen machte wieder einmal Claudio Pizarro den Unterschied aus. Mit seinen Saisontoren 14 und 15 brachte der 33 Jahre alte Peruaner die insgesamt schwachen Gäste jeweils in Führung. „Wir haben zwei Punkte verloren, darum bin ich ein bisschen sauer“, erklärte Pizarro, der seine fünfte gelbe Karte sah und am Samstag gegen Hoffenheim pausieren muss.
Cedrick Makiadi und der junge Jonathan Schmid mit seinem ersten Bundesligator belohnten die Freiburger für einen bis zum Schlusspfiff leidenschaftlichen Kampf. „Wir haben eine sehr gute Moral und kommen immer zurück“, lobte SC-Torwart Oliver Baumann. Beide Mannschaften bringt das 2:2 aber nicht wirklich voran.
Mit Leidenschaft und Laufbereitschaft gelang es den Gastgebern, das größere fußballerische Vermögen der Bremer wettzumachen. Werders Klasse blitzte zu selten auf. Mit etwas größerer Zielstrebigkeit kamen sie nach der Pause aus der Kabine. Und sie konnten sich einmal mehr auf den Mann verlassen, der ihr größer Trumpf bei der angestrebten Rückkehr ins internationale Geschäft ist: Claudio Pizarro.
Wieder musste Freiburg einen Rückstand wegstecken – und wieder gelang es gegen die insgesamt schwachen Bremer. Der 21 Jahre alte Schmid überwand Nationaltorwart Tim Wiese aus halbrechter Position mit einem Schuss, der vom Innenpfosten ins Netz prallte. „Eine zweimalige Führung dürfen wir nicht hergeben“, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf angesäuert.
Pizarro rettet Werder
Freiburg – Bremen 2:2 – Die Breisgauer holen zweimal einen Rückstand auf
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