Die Pfälzer sind nach ihrem desolaten Auftritt seit zehn Partien sieglos und kommen vom Relegationsplatz 16 nicht weg. Vor 38 043 frierenden Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion blieb die Elf von Trainer Marco Kurz den Beweis ihrer spielerischen Klasse erneut schuldig.
Der 99 Sekunden zuvor eingewechselte Roshi sorgte mit seinem Kopfballtreffer für den ersten Auswärtssieg der Kölner gegen den FCK seit dem 16. Dezember 1989. Und die drei Punkte waren verdient, denn im Vergleich der Abstiegskandidaten hatte Köln deutlich mehr vom Spiel.
Allerdings trug das oft ungenaue Passspiel auf beiden Seiten nicht gerade zu flüssigen Kombinationen und Strafraumszenen bei. Vor allem die Pfälzer leisteten sich viele Fehlabgaben und waren im Strafraum zu harmlos. Das Ballgeschiebe im Mittelfeld brachte keinen Raumgewinn und schon gar keine Torgefahr.
Von den vier Neuzugängen des FCK gaben der Algerier Olkay Yahia und Ariel Borysiuk ihr Debüt. Doch der Pole stand nur 40 Minuten auf dem Platz, leistete sich viele Fehlpässe – und sah von Schiedsrichter Wolfgang Stark nach einem taktischen Foul und einer rüden Attacke gegen Kölns Slawomir Peszko die Gelb-Rote Karte. Somit spielte Köln gut 50 Minuten in Überzahl, machte aber fast nichts daraus. Der nach seiner Rot-Sperre zurückgekehrte Israeli Itay Shechter stürmte neben Sandro Wagner, doch bis auf die Kopfball-Aktion des Israelis war von beiden Lauterer Angreifern nichts zu sehen.
Nur einer trifft
Kaiserslautern – Köln 0:1 – Roshis Tor beschert den ersten Auswärtssieg seit 1989
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