Bei der Verleihung des Denkmalschutzpreises 2011 durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wurde auch in Rüsselsheimer Projekt bedacht. Anerkennung und Urkunde gab es für die vorbildliche Sanierung und Umnutzung eines Industriebaus im Opel-Altwerk, in dem jetzt das Neue Gymnasium des Kreises Groß-Gerau untergebracht ist. Die Urkunde erhielt Investor Alexander Hoebig von Ministerin Eva Kühne-Hörmann.
Die als Fertigungsgebäude errichteten Bauten aus dem zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts dienten der Firma Opel zunächst als Werkstätten und Büroflächen, später als Betriebsfotolabor. In konstruktiver Zusammenarbeit zwischen privatem Investor, Stadt und Landkreis, der Schulbehörde und nicht zuletzt der Denkmalpflege sei es gelungen, das alte Opel-Gebäude mit neuem Leben zu füllen und dabei den typischen Charakter des Opel-Baus im Äußeren weitestgehend zu bewahren.
Auf einfühlsame Weise seien bei der Verwirklichung nicht nur die Ansprüche an ein modernes Schulhaus berücksichtigt worden, sondern auch die besonderen Anforderungen, die ein Industriedenkmal an seinen Nutzer stellt, erklärte Ministerin Eva Kühne-Hörmann.
Vorbildliche Sanierung
Neues Gymnasium: Land würdigt Projekt von Investor Hoebig mit Denkmalschutzpreis
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