Bei der Hauptversammlung des Vereins „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung“ im Hotel Europa berichtete Kassierer Thomas Meinert von geschrumpften Rücklagen, verursacht durch eine großzügige Spende an das Herta-Max-Haus, sowie durch geringere Spendeneingänge. Aus der Diskussion heraus betonte Vorsitzender Gerhard Hackbarth die Notwendigkeit des Sparens, das dürfe aber nicht auf Kosten der Angebote für die Mitglieder gehen.
Ebenfalls anwesend waren die OB-Kandidaten Renate Meixner-Römer (SPD) und Patrick Burghardt (CDU), die der Versammlung versprachen, sich für den Ausbau der von der Lebenhilfe als „Behelfsweg“ kritisierten Elsa-Brändström-Allee stark machen zu wollen. Mit Verweis auf die schlechte finanzielle Lage der Stadt erklären beide, dass sie keine Versprechungen machen könnten.
Geehrt wurde Mitglied Klaus Hillgärtner, der, wie berichtet, beim bundesweiten Kunstwettbewerb der Berufsgenossenschaft der Wohlfahrtspflege und des Paritätischen Wohlfahrtsverbands den ersten Preis erhielt. Hillgärtner arbeitet in den Werkstätten für Behinderte (WfB). Gerhard Hackbarth und Vorstandsmitglied Erika Deuschel überreichten dem Künstler Farben und Skizzenblock.
Sparen, aber nicht auf Kosten der Mitglieder
Lebenshilfe: Rückgang in der Kasse – Vorgeschmack auf den OB-Wahlkampf
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