Nicht auszudenken was hätte passieren können, wenn ein Mitarbeiter einer Autowerkstatt mit Lackiererei in der Silberstraße am Montagabend nicht länger im Betrieb geblieben wäre - so konnte der Mann gegen 19 Uhr sofort die Feuerwehr alarmieren, als er Brandgeruch feststellte. Eine spätere Alarmierung »wäre eine saftige Geschichte geworden«, sagt Einsatzleiter Michael Kämpfer von der hauptamtlichen Feuerwehr einen Tag nach dem Einsatz. Denn im Keller, wo der Brand ausbrach, stehen Heizöltanks und befindet sich das Lacklager.
Auslöser war ein Defekt eines im Keller untergebrachten Lüfters für eine Lackierkabine im Erdgeschoss über dem Keller. Die Flammen breiteten sich vom Lüfter über die Lüftungsrohre durch die Decke in die Kabine aus und zerstörten ein dort zur Trocknung abgestelltes Auto. Wegen des Feuers auf zwei Geschossen musste die Feuerwehr an zwei Fronten angreifen, drei C-Löschrohre und fünf Zweier-Trupps mit Atemschutzgeräten einsetzen. Gegen 19.34 Uhr war der Brand gelöscht. Um die große Werkstatthalle rauchfrei zu blasen, wurden drei Hochdrucklüfter vor dem weiten Hallentor platziert. »Für ein Wohnhaus genügt normalerweise eines dieser Geräte, um dem nötigen Überdruck zu erzeugen«, zieht Kämpfer einen Vergleich. Gegen 21 Uhr verließen die letzten Helfer den Einsatzort. Ingesamt waren 50 Mann und zehn Fahrzeuge der Feuerwehren im Einsatz, dazu zwei Fahrzeuge des DRK und eines der Polizei. Die genaue Brandursache wird jetzt ermittelt, über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Angaben.

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