Zum Auftakt der Reihe „Bärenrock“ gab es am Sonntag Deutschrock mit der Band von Mike Sprunkel zum Frühschoppen vor dem Vereinsheim des SV Alemannia. Künftig soll es einmal im Monat Livemusik im „Bärenstübbsche“ geben.
Initiator Micky Rauch, Bassist der Band „laut?los!“, will die Lücke schließen, die etwa die „Rumpelkammer“ hinterlassen hat, und hiesigen Bands Auftrittsmöglichkeiten in kleinerem Rahmen bieten. Rauch, der gute Kontakte zur regionalen Rockszene hat, fand in Bärenstübbsche-Pächter Heino Dietrich und Wirtin Grete Bittmann Verbündete. Vor allem Cover-Rock wird gespielt. Die Liste für dieses Jahr steht schon, und für nächstes Jahr gibt es schon Anfragen.
Am 10. September spielen ab 21 Uhr „Joe Blob & the 69ers“ in ihren schrägen Outfits.
An Samstagabenden soll künftig bei der Alemannia der Bär rocken. Beim Auftakt am Sonntagmittag stellten Mike Sprunkel und Band den rund 50 Zuhörern die neue CD „Ganz’n’Rotes“ mit eigenen Songs vor. Mit seinen Texten überzeugte Mike Sprunkel, der auch als „der deutsche Neil Young“ bezeichnet wird. Die „Highknees“ spielten als zweite Band „Unterhaltungsmusik für schwer erziehbare Erwachsene“. Dahinter verbargen sich Hits von Foreigner, Beatles, Rolling Stones oder ZZ-Top.
Beim ersten „Bärenrock“ erhielt auch das Maskottchen, ein Bär, seinen Namen. Dietrich und Grete Bittmann tauften ihn „Heino“, was den Pächter des Bärenstübbsches sehr freute.

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