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Zoo: Neues Gazellenbaby „Franzi“ kriegt Milch per Flasche

Die kleine Mhorrgazelle gehört zu den selteneren Arten im Zoo

Foto: dpa
Foto: dpa
Sie ist noch keine zwei Monate alt und schon einer der Stars im Frankfurter Zoo: „Franzi“, eine kleine Mhorrgazelle, sprintet derzeit munter durch ihr Gehege. Beobachter ...
FRANKFURT.
Sie ist noch keine zwei Monate alt und schon einer der Stars im Frankfurter Zoo: Gazelle „Franzi“. Foto: dpa
Sie ist noch keine zwei Monate alt und schon einer der Stars im Frankfurter Zoo: Gazelle „Franzi“. Foto: dpa

Sie ist noch keine zwei Monate alt und schon einer der Stars im Frankfurter Zoo: „Franzi“, eine kleine Mhorrgazelle, sprintet derzeit munter durch ihr Gehege. Beobachter bemerken kaum, dass sie unter besonderen Umständen groß wird, denn „Franzi“ wird von ihrer Mutter nicht gesäugt, sie muss mit der Flasche großgezogen werden. Zoodirektor Professor Manfred Niekisch gibt sich dennoch entspannt. „Die Mutter hat von den vier Kindern, die sie bisher hatte, keines angenommen. Deshalb sind wir ganz erfahren mit dem Aufziehen mit der Flasche“, sagte er am Donnerstag.
Ansonsten gibt es keine Sonderbehandlung für die kleine Gazelle, die nach Niekischs Angaben zu den selteneren Arten im Zoo zählt. Sie lebt mit ihrer Mutter und zwei anderen Mhorrgazelle-Weibchen zusammen. „Die wird in der Gruppe größer, wir gehen nur rein zum Füttern“, erklärte Niekisch. Drei bis vier Monate soll das dauern, dann geht es mit dem Grünzeug los.
Die Mhorrgazellen sind eigentlich in den Wüstengegenden des nördlichen Afrikas zu Hause, waren nach Niekischs Angaben wegen übermäßiger Jagd aber praktisch ausgestorben. Dank Zoozüchtungen und der Wiederauswilderung gebe es aber wieder einige kleine Bestände. Auch der Zoo Frankfurt will wieder für Nachwuchs sorgen. „Wir warten darauf, dass uns ein Zuchtbulle zugewiesen wird“, sagte der Direktor.

 

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  • 05. April 2012
  • Von dpa
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