Familie und Verwandte sind für junge Hessen einer Umfrage zufolge die wichtigsten Berater in Geldfragen. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der 19 bis 29 Jahre alten Personen vertrauen demnach bei ihren Finanzen auf die Informationen ihrer Angehörigen. Das geht aus einer am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Sparda-Bank Hessen hervor. 1000 Menschen hatte das Geldinstitut für die Studie im Juli 2011 befragen lassen.
Trotzdem ist Geld in vielen Familien selten ein Thema. Nur ein Drittel der Befragten gab an, dass bei ihnen zu Hause häufig über Finanzen gesprochen wird. Mehr als jeder Zweite gab außerdem an, dass seine Eltern eher sparsam mit Geld umgingen.
Das scheint auch auf einige Kinder abgefärbt zu haben. Bei Geldfragen charakterisierten sich die meisten jungen Erwachsenen als „sicherheitsorientiert“. Außerdem nannte mehr als die Hälfte der Befragten finanzielle Rücklagen und Sicherheit als Ziele für die nächste Zeit (52 Prozent). Freizeit und Konsum wie Reisen (47 Prozent) oder größere Anschaffungen (42 Prozent) führten weniger als Absichten für die nahe Zukunft an.
Umfrage: Verwandte sind wichtigste Geldberater
FRANKFURT.
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