Ein Zusammenschluss aus Wissenschaftlern und Unternehmen der Rhein-Main-Region hat bei einem Förderwettbewerb des Bundesforschungsministeriums einen von fünf Spitzenplätzen errungen. Bis zu fünf Jahre lang könnten nun Projekte aus dem Bereich der medizinischen und pharmazeutischen Forschung in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro realisiert werden, teilte das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium am Donnerstag in Mainz mit. 40 Millionen Euro Fördermittel stammen demnach vom Bund, den Rest übernehmen Wirtschaft und private Investoren.
An dem von Mainz aus koordinierten „Cluster für Individualisierte ImmunIntervention“ sind die Johannes Gutenberg-Universität, die Universitätsmedizin Mainz sowie weitere Institute und Unternehmen aus Rheinland-Pfalz und Hessen beteiligt. Patienten könnten sich nun verstärkt Hoffnung auf die Entwicklung maßgeschneiderter Therapien und erschwinglicher Medikamente zur Bekämpfung von Krebserkrankungen, Autoimmunkrankheiten und Infektionen machen, teilte das Ministerium mit. Auch neue Arbeitsplätze sollen entstehen.
Aus der letzten Runde des sogenannten Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesforschungsministeriums sind außerdem Zusammenschlüsse von Wissenschaftlern und Unternehmen aus Sachsen-Anhalt und Sachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie Bayern hervorgegangen.
Rhein-Main-Cluster gewinnt Förderwettbewerb
MAINZ.
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