Mit neun Ja-Stimmen aus den Reihen der SPD und der Wählergemeinschaft Rothenberg hat sich das Gemeindeparlament für das bereits vom Odenwälder Kreistag beschlossene Engagement der Odenwald-Regionalgesellschaft (Oreg) in Sachen Windkraft ausgesprochen. Die drei Vertreter der CDU-Fraktion stimmten dagegen. Ein WGR-Mitglied enthielt sich der Stimme.
Enthaltung hatte auch Bürgermeister Hans Heinz Keursten in einer Gesellschafterversammlung der Oreg zu dem Thema geübt. Dennoch wurden dort wie in Rothenberg und im Kreistag nun die Weichen gestellt, um den Gesellschaftervertrag entsprechend zu ändern. Gegründet werden sollen bekanntlich außerdem eine Kapitalgesellschaft „Odenwald-Windernergie-Verwaltungs-GmbH“ und die Personengesellschaft „Windpark Hainhaus GmbH & Co KG“. Und schließlich soll der Kreis eine Bürgschaft zugunsten der zuletzt genannten Gesellschaft übernehmen, wie bereits mehrfach berichtet.
Die Frage von Wilfried Friedrich (WGR), ob die Gemeinde Rothenberg dann auch am Risiko und Gewinn beteiligt sein werde, konnte Bürgermeister Keursten nicht abschließend beantworten. Auch der CDU-Fraktion bleiben zu viele Fragen offen, wie Frank Knecht formulierte. Er hielt die zehn Prozent Bürgerbeteiligung für zu wenig und erachtete das Projekt insgesamt für nicht ausgegoren.
Mehrheit sagt ja zu Oreg als Windradbetreiber
Kommunalpolitik: Den Christdemokraten sind bei dem Engagement zu viele Fragen offen
ROTHENBERG.
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