Aus eigenem Antrieb wie auch auf Wunsch mehrerer Mandatsträger ging Bürgermeister Hans-Heinz Keursten in der jüngsten Sitzung der Rothenberger Gemeindevertretung auf die Beseitigung der Grabstätte des Raubacher Jockels auf dem Friedhof des Ortsteils ein, der einen Gutteil seiner Bekanntheit dem nach seinem Heimatdorf benannten Original Jakob Ihrig (1866-1941) verdankt. Für breite Publizität des Vorgangs hatte eine ECHO-Glosse vom 23. Januar gesorgt („Der Jockel-Schock“).
Wie Keursten sagte, habe die Gemeinde Fähigkeiten und Engagement des Rentners Dieter Emmerich genutzt, um die beiden zentralen Gedenksteine des Friedhofs gemeinsam repräsentativ zu platzieren. Indem der Grabstein Jockels mit dem Gefallenendenkmal vor die Trauerhalle gerückt worden sei, habe eine Familie die für künftige Bestattungen erforderliche Arrondierung ihrer Grabstätte ermöglicht bekommen. Jockels Gebeine seien dafür nicht angetastet worden, beteuerte Keursten.
Der „Raubacher Jockel“ muss rücken
Lokalkolorit – Was es mit der Veränderung am Grab des Raubacher Originals auf sich hat
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ROTHENBERG.
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