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Schub für Georg-August-Zinn-Schule durch Theatertage

Theatertage – Die Georg-August-Zinn-Schule räumt dem Schauspielern einen neuen Stellenwert ein

Ausgerechnet die Schulküche musste bei der Raumbespielung dieser Theatergruppe als Operationssaal herhalten. Die Theatertage der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim erlebten durch die Tatsache neuen Schwung, dass Darstellendes Spiel jetzt auch als Wahlfach ist. Foto: Walter Koepff
Ausgerechnet die Schulküche musste bei der Raumbespielung dieser Theatergruppe als Operationssaal herhalten. Die Theatertage der Georg-August-Zinn-Schule in Reichelsheim erlebten durch die Tatsache neuen Schwung, dass Darstellendes Spiel jetzt auch als Wahlfach ist. Foto: Walter Koepff
Die Möglichkeit, im Unterricht nun auch das Fach Darstellendes Spiel zu wählen, gab den jüngsten Theatertagen an der Reichelsheimer Georg-August-Zinn-Schule einen kräftigen Schub.
REICHELSHEIM.

Die traditionelle Theater-AG, die „Skyflyers“, ein Wahlpflichtkurs des Jahrgangs acht, zwei Kurse der E- und zwei Kurse der Q-Phase in der Oberstufe wirkten bei den Aufführungen an den jüngsten Theatertagen der Georg-August-Zinn-Schule mit. Seit August vergangenen Jahren haben sie mit ihren Spielleitern die Stücke erarbeitet. Mike Lippert und seine „Event-AG“ versorgten sie mit Licht und Ton.

Zwölf Schülerinnen und Schüler der „Skyflyers“ haben ein Stück zum Thema Eifersucht erfunden und inszeniert. In dieser Gruppe der fünften bis achten Klassen spielten Lea Arnold, Angelina Braun, Evelina Braun, Karolina Braun, Jonas Eyman, Manon Faroni, Paula Göller, Bonny Hänschke, Malte Jahn, Hanna Oberle, Jan Hendrik Roth und Aileen Sachs. Eindrucksvoll vermittelten sie, dass Eifersucht „gar nicht gut tut“, was auch deren Interviews mit dem Publikum bestätigten.

Neun Schülerinnen und Schüler des WPU-Kurses „Darstellendes Spiel“ im achten Jahrgang, wie die „Skyflyers von Ulli Zelta-Rosche betreut, widmeten sich effektvoll in Standbildern und in chorischen Szenen dem Thema Jugend und Alkoholmissbrauch. Das Stück erzählt die problematische Entwicklung einzelner Jugendlicher und die Geschichte eines „Rettungsbootes“. Zu den Akteuren gehörten Angelina Andraschko, Jonas Eymannn, Alexander Glag, Kiara Kessler, Claudia Koziel, Katharina Manns, Anne Oberle, Aylin Öner und Lara Weinberger.

Theater kann überall stattfinden, dachten sich die DS-Kurse der E-Phase unter Leitung von Kirsten Berg und Carsten Jonischkeit: Sie agierten an verschiedenen Plätzen im Schulgebäude. Die ungewöhnlichen Orte lieferten durch ihre Atmosphäre und ihre räumliche Struktur Vorgaben und Anregungen für Inhalte und Spielweisen zu den Themen „Ich will hier weg“ und „Ich will hier raus“. Mit dabei waren Lena Kredel, Lisa-Marie Hartfiel, Enrico Flores-Trigo, Tim Hach, Jannik Kohlbacher, Sebastian Schott, Jan Baumgärtner, Julien Lexa, Robin Nezami, Alisa Salzner, Dennis Sitzmann, Mario Wohlfromm, Annika Vetter, Ilenia Di Gangi, Daniel Dingeldey, Melanie Getrost, Lisa Hammann, Natalie Lautenschläger, Janine Lein, Elena Pfeiffer, Lena Heckmann, Lena Heinze, Paula Jost, Sarah Potnek, Maria Schnellbächer, Jessica Knapp, Lea Klinge, Kira Arras, Simon Reimund, Nadine Schenk, Chiara Schulze, Michelle Trautmann, Toni Veit, Jonas Bock, Sebastian Mäde, Ida Mäser, Olga Solovyova, Alina Reeg und Helen Witte.

Der Kurs eins Q2 interpretierte Georg Büchners „Woyzeck“ in acht Bildern mit Musik. Getragen wurde die von Carsten Jonischkeit geleitete Darstellung von Jennifer Bürner, Philipp Ehrhardt, Marcel Eichler, Tina Gromann, Stefan Große, Julia Heckmann, Melanie Kaiser, Max Katzenmeier, Nico Keil, Noemi Lein, Nadja Maser, Tulya Özey, Josha Richstein, Annika Samse, Laura Schaller, Tim Schimkat, Anna Seger, Johanna Speiser, Johannes Weihrauch, Felix Weimer und Marcel Wendel.

Den Umgang mit Verantwortung durchleuchtete der Kurs zwei Q2 mit „Ich nicht. Ich auch nicht”. Vor dem Hintergrund der Katastrophe bei der Love Parade 2010 in Duisburg erarbeiteten die Nachwuchs-Schauspieler unter Leitung von Brigitta C. Gsell ihre Eigenproduktion. Mit dabei waren Eva Baum, Feline Bess, Kai Blessing, Katharina Delp, Klara Deutler, Eva Fornoff, Chantal Friedrich, Elena Habermeier, Jascha Höpfner, Luisa Hofmann, Finn Holitzka, Lisa Hölschke, Niklas Jöst, Cagil Karacan, Max Pisek, Julian Reif, Manuel Sauer, Jana Schönig, Alice Weber, Lukas Weidmann und Alina Wunder.

Brigitta C. Gsell leitete auch den Kurs Q4 des Jahrgangs 13, der unter dem Titel „Sommernachtstraum oder Zu schön, um wahr zu sein“ eine ganz eigene Version von Shakespeares Klassiker entwickelte. Jeder wünscht sich eine harmonische Liebesbeziehung und ist dann doch nicht zufrieden, wenn der oder die Eine gefunden ist. Es gibt Streit über Unwichtiges, scheinbare Katastrophen, trotzdem geht es irgendwie weiter. In Szene setzten dies Paul Alex, Larissa Beck, Lilli Breuer, Tobias Flechsenhaar, Eva Schwarz und Julia Trautmann.

Vor der Aufführung und in der Pause konnte das Publikum wie jedes Jahr eine Kunstausstellung in der Pausenhalle besuchen. Der Jahrgang zwölf sorgte für die Bewirtung des Publikums.

 

Artikel Text Laenge: 4286

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  • 15. Mai 2013
  • Von koe
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