Die Odenwald Regionalgesellschaft kann auf fünf Hektar des insgesamt 75 Hektar großen ehemaligen Munitionslagers am Hainhaus in der Gemarkung Breitenbrunn Solarmodule aufstellen. Geschlossen stimmten die Gemeindevertreter für eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes, zu dem demnächst während der Offenlegung die Träger öffentlicher Belange wie auch die Bevölkerung Stellung beziehen können.
Dies ist Voraussetzung für die Genehmigung des vom Michelstädter Büro Bau-Quadrat vorbereiteten Bebauungsplanes. Im nordwestlichen Bereich des Areals sollen die Bunkerzwischenräume mit unbelastetem Erdreich verfüllt werden, um so eine eben Fläche für die Solarmodule zu schaffen. Bereits Anfang Oktober haben die Gemeindevertreter grundsätzlich zugestimmt, dass sich Lützelbach mit einer Bürgschaft über 582 000 Euro zugunsten der noch zu gründenden Firma Windpark Hainhaus GmbH & Co KG engagiert.
Wie berichtet (Ausgabe vom 10. Oktober) wollen sich daran Lützelbach und die Oreg mit jeweils 45 Prozent und die Energiegenossenschaft Odenwald (EGO) mit zehn Prozent beteiligen. Ziel ist es zunächst, eine rund fünf Millionen Euro teure Windkraftanlage am Hainhaus-Areal zu betreiben. Die Funktion des Komplementärs soll die ebenfalls zu gründende, hundertprozentige Oreg-Tochter „Odenwald Windenergie Verwaltung GmbH“ übernehmen, die für Verwaltung und Geschäftsführung zuständig sein soll. Nach dem Grundsatzbeschluss stimmten die Gemeindevertreter nun geschlossen den zwischenzeitlich leicht veränderten Bürgschaftsbedingungen zu.
Fünf Hektar Platz für Solarmodule
Alternative Energie – Lützelbacher Parlament ändert Flächennutzungsplan
LÜTZEL-WIEBELSBACH.
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