Die junge Gruppe hatte im Juni das erste Mal zum Taizé-Impuls geladen; aufgrund der guten Resonanz ließ sie nun in der St.-Bonifatius-Kirche ein Taizé-Gebet folgen. Benannt ist dieses nach der Stadt in Frankreich, die sich aufgrund der dort ansässigen ökumenischen Gemeinschaft von Brüdern, die „Communauté de Taizé“, zum Pilgerziel entwickelt hat. Insbesondere junge Christen suchen den Ort gern auf. Das Taizé-Gebet besteht hauptsächlich aus einfachen, sich wiederholenden Gesängen, Gebeten und Stillephasen.
„Wir wollten ein ökumenisches, alternatives Kirchenangebot schaffen, das alle Generationen anspricht“, so Ministrant Kevin Schnaderbeck. Insgesamt, berichtete er, können die Lützelbacher Ministranten auf ein aktives Jahr zurückblicken. In eigener Regie veranstalteten sie den Frühjahrsimpuls „Carpe Diem“, den Taizé-Impuls und jetzt das Gebet. 75 Liederhefte mit großer Auswahl an Gesangsstrophen in unterschiedlichen Sprachen hatten die Ministranten erstellt sowie die Kirche und den Altarraum für das Gebet hergerichtet. Möglich sei dies auch dank der Hilfe verschiedener Unterstützer gewesen, so Schnaderbeck.
Am Samstag, 1. Januar, veranstalten die Ministranten der Pfarrei St. Bonifatius Lützel-Wiebelsbach um 18 Uhr in der katholischen Kirche einen Neujahrs-Impuls mit Sektempfang.

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