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Blitzeis: Lediglich ein Blechschaden im Odenwaldkreis

Keine nennenswerten Schäden: Vernünftige Reaktion der Bevölkerung auf extreme Wetterauswirkungen - 29 Buslinien zeitweise eingestellt

Prophylaktisch gingen auch die Straßenmeistereien vor. Die Wetterfrösche hatten für den Dreikönigstag ab 3 Uhr Eisregen angekündigt, um 2 Uhr fuhren die ...
ODENWALDKREIS.

Die Odenwälder sind vernünftig und bleiben zu Hause, wenn die Straßenverhältnisse und die Gehwege Ausflüge gefährlich erscheinen lassen. Nur so lässt es sich erklären, dass der Eisregen kombiniert mit dem Tauwetter nicht die Flut von Unfällen auslöste, wie sie aus anderen Gebieten Südhessens gemeldet wurden. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das beherzigten auch Busunternehmer, die in Absprache mit der Polizei, den Straßenmeistereien und der Odenwald-Regional-Gesellschaft (oreg) 29 Linien bis 9 Uhr nicht fahren ließen. Der Fürsorgepflicht für Fahrer und Fahrgast entsprachen damit alle Verantwortlichen, wie Oreg-Pressesprecher Stefan Reinhardt auf Anfrage anführt.

Prophylaktisch gingen auch die Straßenmeistereien vor. Die Wetterfrösche hatten für den Dreikönigstag ab 3 Uhr Eisregen angekündigt, um 2 Uhr fuhren die Streufahrzeuge los und sorgten für klare Verhältnisse. Das hieß aber keineswegs, dass die Straßenverhältnisse denen eines trockenen Sommers entsprachen. Trotz geräumten Asphalts war Aufmerksamkeit am Lenkrad angezeigt. So verlief die Nacht auch aus Sicht der Verkehrspolizei erfreulich. Ein Blechschaden im Bereich der Stationen Höchst und Erbach mag dafür als Beleg dienen. „Da war nix unterwegs“, versichert auch Kreisbrandinspektor Horst Friedrich erleichtert. Die Feuerwehrautos und die Motorsägen zum Beseitigen von sperrigen Bäumen blieben in den Gerätehäusern.

Anders allerdings war die Lage für Auslieferer von Post oder Zeitung Sie hatten kreisweit Schwierigkeiten, ihre Aufgabe fristgerecht zu erfüllen. In diesen Wochen müssen Fußgänger und Autofahrer auch in der Nähe von Häusern wieder mit Dachlawinen und herabstürzenden Eiszapfen rechnen, heißt die allgemeine Warnung.

Alle Hände voll zu tun hatten demgegenüber die Polizisten im benachbarten Unterfranken . In diesem Bereich ereigneten sich zwischen 4 und 8 Uhr etwa siebzig Verkehrsunfälle, davon acht mit leicht Verletzten. Ab 8.30 Uhr entspannte sich auch dort die Lage.


 

Artikel Text Laenge: 1984

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  • 07. Januar 2011
  • Von spo
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