Bei Ermittlungen gegen eine internationale Falschgeld-Bande hat das Bundeskriminalamt (BKA) einen Verdächtigen in Südhessen geschnappt. Wie das BKA am Mittwoch mitteilte, nahmen Beamte am Dienstagabend in Erbach einen 34-Jährigen fest, fanden zwei Pistolen und größere Geldbeträge.
Der Mann soll sich wie andere Bandenmitglieder auch in Litauen falsche 100-Euro-Noten beschafft und die Blüten in Deutschland und Tschechien eingeschleust haben. Das Bundeskriminalamt nannte eine Schadenssumme von fast 20 000 Euro. Mit Hinweis auf laufende Ermittlungen gab es keine weiteren Angaben.
Die deutsch-russische Bande soll seit Mitte 2010 aktiv sein. Zwei Tatverdächtige wurden im vergangenen Jahr in Tschechien festgenommen und sitzen dort in Haft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Darmstadt ist noch unklar, ob die Bande sich das Falschgeld nur beschaffte oder auch selbst herstellte.
Bande soll Falschgeld eingeschleust haben – Ein Mann festgenommen
ERBACH/DARMSTADT.
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