In die Polizeiüberwachung geraten war der schwere Lkw am Mittwoch um 10.45 im Bad Königer Stadtteil Etzen-Gesäß. Aus der Ukraine angefahren, war er mit Schnittholz für ein kreisansässiges Unternehmen auf der Bundesstraße 45 unterwegs. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt berichtet, erkannten die Kollegen der Erbacher Direktion bei Inaugenscheinnahme des Vierzigtonners Anhaltspunkte für technische Mängel an Lkw und Sattelauflieger. Aus diesem Grund erlegten die Beamten dem Fahrer erst einmal eine begleitete Überführung zur Technischen Überwachung Hessen (TÜH) Michelstadt auf. Dort stuften Sachverständige die Fahrzeugkombination vor allem wegen der erheblichen Bremsmängel als verkehrsunsicher ein und untersagten aus Gründen der Verkehrssicherheit die Weiterfahrt.
Ein tonnenschweres Abschleppfahrzeug zog den Schrottsattelzug im Anschluss vom TÜH-Gelände zu einer Odenwälder Fachwerkstatt. Dort legt das ukrainische Gespann derzeit eine mehrtägige Zwangspause ein. Für eine kurzfristige Reparatur nämlich sind die Schäden zu umfangreich. Verantwortung für die verkehrsgefährdende Fahrt kann neben dem Fahrzeugführer auch der Spediteur tragen. Gegen beide wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Vierzig Tonnen mit kaputten Bremsen
Verkehrsgefährdung – Polizei nimmt Sattelzug mit Schnittholz von der B 45
ETZEN-GESÄSS.
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