Mit der Bronze-Medaille der Stadt Bad König zeichneten Bürgermeister Uwe Veith und Stadtverordnetenvorsteher Thomas Seifert Wilhelm Klinger aus. Diesem Mann verdanke man den schönen Kurpark mit den zwei Seen, hieß es zur Erklärung: 600 Quadratmeter Land hatte Klinger der Stadt 1963 für diesen Zweck geschenkt.
Darüber hinaus kümmert sich der Naturliebhaber seit Jahrzehnten um Ruhebänke sowie Wanderschilder und -wege. Das „Karolingergrün“ liege ihm besonders am Herzen, betonte Veith. 1999 gründete Klinger das Georg-Vetter-Museum, 2005 ermöglichte er der Kommune die Auszeichnung mit der Jean-Monnet-Plakette.
Wegen ihres Einsatzes für das Kulturleben in Bad König wurde Gertrud Steiger von der Literaturhandlung „Paperback“ geehrt. Seit mehr als 20 Jahren holen sie und ihr Mann Joachim hochkarätige Lesungen ins Städtchen. 2005 erweiterten Steigers diese Angebote um Kunstausstellungen. All diese Veranstaltungen finden auch bei kulturell Interessierten außerhalb von Bad König große Resonanz. „Es gibt kaum ein Buch, das Sie nicht gelesen haben. Und geht es um Buchbeschaffung, machen Sie Unmögliches wahr“, verdeutlichte Bürgermeister Veith.
Ein großes Dankeschön mit nicht minder großem Blumenstrauß ging ebenso an Emmi Fleckenstein, welche alljährlich viele Veranstaltungen der Stadt mit ausgeprägtem Sinn für Schönheit dekoriert – der Neujahrsempfang 2012 war ein überzeugendes Beispiel dieses Schaffens. Mit beschwingten Klängen umrahmte der evangelische Posaunenchor den Empfang.
Ein Geschenk macht Kurpark möglich
Empfang – Stadt würdigt Wilhelm Klinger, Gertrud Steiger und Emmi Fleckenstein
BAD KÖNIG.
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