STOCKSTADT. Das Faszinierende an Literatur sieht René Granacher im „bewussten gedanklichen Kraftakt“, den ein Autor unternehme, um möglicherweise sogar aus dem üblichen Blick- und Denkfeld auszubrechen. Der Jurysprecher des Literaturwettbewerbs, von der Gemeinde Stockstadt gemeinsam mit der Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau ausgeschrieben, lobte bei der Preisverleihung am Samstag die elf ausgezeichneten Autoren für ihre Kreativität. In einigen der Geschichten sei es tatsächlich gelungen, ausgetretene erzählerische Pfade zu verlassen. Die Siegergeschichte, „Erdbeerkind“ von Inka Kleinke-Bialy aus Zell am Harmersbach, ist ein solcher kreativer Höhenflug. Mit dem zweiten Preis prämierte die Jury Autor Klaus Brunn aus Pfungstadt für „Das Versprechen“ und Ulrike Sabine Maier aus Mühltal für „Schattenkämpfe“. Dritte Preise gab es für den Darmstädter Eric Giebel („Die rote Zunge“), Petra Scheuermann aus Mannheim („Gefangen im eigenen Körper“) und Marilu Stahl aus Darmstadt („Ghostwriter“). Der mit 77 Jahren älteste Autor, Wilhelm Riedel aus Groß-Zimmern, bekam für „Auf Wolken“ einen Förderpreis. Mit weiteren Förderpreisen bedachte die Jury die Mannheimerin Claudia Schmid für „Liebeskind“, Almut Rüllmann aus Heppenheim für „Das Funkeln im Auge“ sowie Jessica Breier aus Rüsselsheim („New Yorker Liebesgeschichte“) und Gabriella Araman aus Mörfelden-Walldorf („Was, wenn du mitten drin bist...?“).
Elf Autoren werden ausgezeichnet
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