Der Ausländerbeirat nahm in seiner Sitzung am Mittwoch den Jahresbericht der Bücherei zur Kenntnis. In diesem Zusammenhang schlug Tuncay Seven (Wir Für Alle) vor, in der Leserstatistik auch zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und deutschen Lesern zu unterscheiden, um zu eruieren, ob Handlungsbedarf bestehe.
Kerstin Mohr, Fachbereichsleiterin Soziales und Kultur, bezeichnete die Durchführung als schwierig, müsse doch jedes Kind und jeder Erwachsene nach seiner Herkunft befragt werden. Außerdem solle nicht noch die Diskussion geführt werden, ob ein Leser Ausländer oder Deutscher sei.
Aus der Erfahrung der Bücherei bezüglich des Nutzungs- und Ausleiheverhaltens seien aber Menschen mit Migrationshintergrund unterrepräsentiert, sagte Mohr. Deshalb gelte es, das Angebot der Stadtbücherei in dieser Bevölkerungsgruppe weiter zu bewerben.
Unter Migranten für Bücherei werben
RAUNHEIM.
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