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Raunheim zur NS-Zeit

Geschichte – Fertigstellung der geplanten Publikation kann Jühe noch nicht absehen

Das Buch über die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus in Raunheim ist nach wie vor in Arbeit. Ein Erscheinungsdatum kann Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) aber nicht nennen.
RAUNHEIM.
Mit Ausstellungsmaterial will Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) am Buch über Raunheims NS-Zeit weiterarbeiten. Foto: Rüdiger Koslowski
Mit Ausstellungsmaterial will Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) am Buch über Raunheims NS-Zeit weiterarbeiten. Foto: Rüdiger Koslowski


„... und plötzlich war alles ganz anders!“ lautet der Titel des Buches über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Raunheim. Es ist allerdings noch nicht erschienen und seine Veröffentlichung wurde schon einige Male verschoben. Zuletzt sollte es Weihachten 2010 herauskommen. Bürgermeister Thomas Jühe (SPD) betonte jetzt auf ECHO-Nachfrage, dass es sich bei dem Buch um seine Privatangelegenheit handle. Er nannte Zeitgründe aber auch technische Gründe, die eine Publikation bisher verhinderten.
Vor zehn Jahren wurde auf Anregung des Rathauschefs eine Kommission einberufen, die die Zeit des Nationalsozialismus in Raunheim aufarbeiten sollte. Hintergrund war eine ehemalige Zwangsarbeiterin, die über die Stadt Frankfurt den Ort ihres Leidens suchte. Dort wurde anhand ihrer Beschreibung Raunheim ausgemacht. Die Stadt lud die Zwangsarbeiterin zu einem Besuch ein. Jühe wollte die Gelegenheit nutzen, die Zeit des Nationalsozialismus lokal generell aufzuarbeiten.
Die Kommission trug einzelne Zeitabschnitte und Dokumente zusammen. Jühes Arbeit ist es, diese Teile zu einem Buch zusammenzufügen. Er weist aber darauf hin, dass er das Buch nur im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Zeit abschließen kann – und die ist meistens rar. Zudem hätten ihm Fotomaterial und Informationen für Bildunterschriften gefehlt. Er sei nun einen Schritt weiter, so Thomas Jühe. Ehrenbürger und Heimatvereinsmitglied Werner Milschewsky habe ihm Material über eine frühere Ausstellung der Stadt über Arbeitervereine zukommen lassen. Mit diesen Informationen und Bildunterschriften könne er weiterarbeiten, bemerkte Jühe. Ein Zeitfenster könne er aber dennoch nicht nennen.

 

Artikel Text Laenge: 1675

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  • 09. August 2012
  • Von rko
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