Das kalte Wetter sorgt derzeit für sonst eher ungewöhnliche Brände. Da viele Heizungen unter Volllast laufen, kommt es immer wieder zu Kaminbränden.
So wie am Sonntagmittag in Raunheim, wo plötzlich Flammen aus dem Kamin eines Hauses in der Gerhart-Hauptmann-Straße schlugen. Für die Feuerwehr sind solche Einsätze in der Regel unproblematisch. Die Kaminbrände verursachen meist nur geringe Schäden.
Ein Kaminbrand entsteht durch im Kamin abgelagerten Ruß. Hohe Rußablagerungen entstehen unter anderem, wenn zu nasses Holz oder ungeeignete Stoffe in einem Kamin verbrannt werden. Ruß entsteht aber auch durch Sauerstoffmangel beim Brennvorgang oder zu große oder zu kleine Querschnitte der Schornsteine.
Meist gelangt Glut durch zu starken Schornsteinzug an den Ruß, der sich dann entzündet. Ein Kaminband darf laut Feuerwehr keinesfalls mit Wasser gelöscht werden. In der Regel lässt man den Schornstein kontrolliert ausbrennen. Droht die Gefahr eines Übergreifens des Feuers auf das Haus, kann der Schornstein mit Kohlendioxid geflutet werden.
Kamin brennt
Winter – Wenn die Heizung gefordert ist, steigt das Risiko von Kaminbränden
RAUNHEIM.
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