Wie einem Zeitungsinterview mit dem Ministerpräsidenten zu entnehmen sei, fordere er ein Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr, schnellere Erneuerung der Flugzeugflotten auf lärmreduzierte Maschinen, verbesserte Anflugrouten und eine Begrenzung der Flugbewegungen. „Ministerpräsident Bouffier hat sich jahrelang für einen schnellen Ausbau des Frankfurter Flughafens eingesetzt, ohne sich je ernsthaft um den Lärmschutz der Bevölkerung zu scheren. Die Wirtschaft ging ihm vor das gesundheitliche Wohl der Menschen“, schreibt Ursula Hammann.
Durch die starken Proteste gegen die Auswirkungen des Flughafenausbaus hervorgerufen, suche die schwarz-gelbe Regierung nun „panikartig nach Auswegen aus ihrer politischen Misere“. Dabei stelle sie jetzt Forderungen, die Bestandteil eines Grünen-Antrags im Landtag gewesen seien. Noch am 13. Dezember hätten CDU und FDP diese Punkte abgelehnt, so Hammann.
Bemerkenswert sei der ständige Meinungswandel der Landesregierung um 180 Grad: „Als Innenminister und Mitglied der CDU-Landtagsfraktion setzte sich Boris Rhein mit einem Revisionsverfahren gegen ein Nachtflugverbot ein, als Oberbürgermeisterkandidat in Frankfurt wiederum spricht er sich nun gegen die nächtliche Ruhestörung durch den Frankfurter Flughafen aus.“ Die Grünen haben kein Verständnis für das Hin und Her. Ursula Hammann: „Wir fordern Taten – einen effizienten Lärmschutz und ein Nachtflugverbot – und keine politischen Spielchen mit viel Augenwischerei.“
„Wir fordern Taten“
Flughafen – Grüne betrachten gewandelte Meinung bei CDU-Vertretern mit Skepsis
KREIS GROSS-GERAU.
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