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Ein schwerer Unfall und mehrere kleine Einsätze

Feuerwehr – Die Ginsheim-Gustavsburger Retter haben in den vergangenen Tagen viel zu tun gehabt – Bilanz

Viel Arbeit gab es für die Freiwilligen Feuerwehren in Ginsheim-Gustavsburg in den vergangenen Tagen.
GINSHEIM-GUSTAVSBURG.


Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, wurde die Freiwillige Feuerwehr zunächst am 25. April (Mittwoch) in den späten Abendstunden zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und mehreren Verletzten gerufen. Auf der Bundesstraße 43 hatte sich in Höhe der Auffahrt zur A 671 in Richtung Wiesbaden ein Unfall mit drei Wagen ereignet.
Bei Ankunft des Löschfahrzeugs der Ortsteilfeuerwehr Gustavsburg zeigte sich ein Bild der Verwüstung: In einem der Fahrzeuge war der schwer verletzte Fahrer im Bereich der Beine eingeklemmt, er konnte das Unfallwrack nicht ohne Hilfe verlassen. Die Insassen der anderen Fahrzeuge waren teils schwer verletzt, aber zumindest nicht eingeschlossen. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und befreite die eingeklemmte Person mit hydraulischem Rettungsgerät. Dabei machten sich die Rettungszylinder des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Ortsteilfeuerwehr Ginsheim bezahlt.
Denn ohne das neue Gerät wäre eine Rettung der eingeklemmten Person weitaus schwieriger gewesen: Durch den Einsatz der Rettungszylinder wurden der Motorraum des Unfallfahrzeugs einfach weggedrückt und die Person befreit. Insgesamt wurden durch den Rettungsdienst fünf Verletzte in Krankenhäuser nach Rüsselsheim, Mainz und Wiesbaden transportiert. Bei dem Einsatz waren rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sechs Rettungswagen von ASB und DRK, zwei Notärzte, drei Streifenwagen der Polizei sowie die Autobahnmeisterei vor Ort.
Zwei Tage später waren die Kräfte mehrfach gefordert. Kurz vor 12 Uhr am 27. April (Freitag) wurde die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg zusammen mit Kameraden aus Bischofsheim zu einem Brand in der Dr.-Kitz-Straße gerufen. Es stellte sich heraus, dass der Notruf aus einer Telefonzelle in Bischofsheim abgesetzt worden war.
Während der Rückfahrt wurden die Einsatzkräfte durch die Leitstelle Atemschutzgeräteträger zu einem Einsatz bei einem Großbrand in Mörfelden-Walldorf angefordert. Dort brannte eine Lagerhalle mit Reifen. Aus Ginsheim-Gustavsburg machten sich sechs Einsatzkräfte auf den Weg, sie unterstützten die Kameraden aus Mörfelden-Walldorf bei den Nachlöscharbeiten.
Zum dritten Einsatz an diesem Tag wurde die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg gegen 20 Uhr alarmiert: Die Feierlichkeiten in Ginsheim zur Übergabe des Hilfeleistungslöschfahrzeugs waren gerade beendet und die Ortsteilfeuerwehr Gustavsburg mit einer Übung beschäftigt, da wurde Brandgeruch im Gewerbegebiet „Am Flurgraben“ gemeldet.
Kurz danach waren fünf Fahrzeuge an der Einsatzstelle. Die Erkundung ergab, dass auf dem Hof einer Spedition im Industriegebiet „Flurgraben“ ein Feuer entzündet worden war, um Holzabfälle zu verbrennen. Die Einsatzkräfte konnten nach zehn Minuten die Rückfahrt antreten.
Auch am vergangenen Wochenende hatten die Einsatzkräfte keine Ruhe. Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg zu einer Brandmeldung durch eine Brandmeldeanlage gerufen. Diese hatte automatisch ausgelöst. Die Ursache der Alarmierung konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden, teilt die Verwaltung mit.

 

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  • 05. Mai 2012
  • Von e
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