Den neuen Kulturamtsleiter Guido Conradi hat Brauer in den vergangenen Wochen bereits eingearbeitet. Auch Conradi kommt von der Jugendpflege. Seinem Nachfolger rät Brauer, weiterhin Freiräume zu schaffen und bereitzuhalten. „Es ist schon wichtig, möglichst viele Leute aktiv zu integrieren. Als damals das Kino wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, war ja durchaus zu befürchten, dass es für immer wegfällt.“ Etwas, das Brauer sehr bedauert hätte. „Damit hätte die Gemeinde wichtige Räume verloren. Vielleicht wurde meine Altersteilzeit ja nur genehmigt, weil manche gedacht haben, wir schließen das Kulturamt dann sowieso.“
Brauer ist nach wie vor überzeugt, dass die Gemeinde sich darum bemühen müsse, neue Projekte im Kulturbereich entstehen zu lassen. „Wissen Sie“, sagt er, „nicht jeder hat einen Job, in dem er Erfüllung finden kann. Da ist es doch wichtig, sinnstiftende Freizeitgestaltungen zu schaffen.“
Die Nachfolge ist geregelt
GINSHEIM-GUSTAVSBURG.
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