Nicht ausreichend gewürdigt sieht SPD-Fraktionsvorsitzender Frank Sporck in der Berichterstattung über die jüngste Haupt- und Finanzausschusssitzung die Beiträge seiner Fraktion. Den Kompromiss, vor einer Entscheidung über die umstrittene Neugestaltung des alten Schulhofs in Worfelden die Einwohner bei einer Bürgerversammlung zurate zu ziehen, habe Karsten Schmidt (SPD) eingebracht. Die CDU will einen Teil des Geländes verkaufen, die GLB das gesamte Areal als Erholungsfläche hergerichtet wissen – allerdings zu deutlich niedrigeren Kosten als derzeit veranschlagt.
Auch die rund 400 000 Euro teure Neugestaltung der Friedhöfe sei auf Vorschlag der SPD diskutiert worden. Nach Auffassung der Sozialdemokraten sollen die Vorhaben über mehrere Jahre gestreckt umgesetzt werden. Die vorliegenden Planungen seien der SPD-Fraktion zudem zu umfangreich und zu teuer. „Das muss sich auch einfacher und günstiger verwirklichen lassen“, befindet Sporck.
Zudem habe Martina Weis für die SPD vorgeschlagen, als Signal an die Jugendlichen, die ihre Pläne für eine Skating-Anlage in Klein-Gerau und eine BMX-Anlage in Worfelden im Sozialausschuss vorgestellt haben, jeweils 45 000 Euro im Haushalt einzustellen. Bis die Gemeindegremien den Konzepten zustimmen, sollten die Haushaltstitel einen Sperrvermerk erhalten.
SPD will Geld für Skating-Anlage
Politik – Sozialdemokraten reklamieren Vorschläge im Finanzausschuss für sich
BÜTTELBORN.
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