Die CDU-Fraktion in der Büttelborner Gemeindevertretung fordert ein Controllingsystem für Bauprojekte, die teurer als 75 000 Euro sind. Bei derartigen Vorhaben solle regelmäßig – etwa einmal im Monat – im Bauausschuss über den Baufortschritt informiert werden. Falls sich Zeit- und Kostenrahmen nicht einhalten ließen, müsse umgehend der Haupt- und Finanzausschuss unterrichtet werden.
Zugleich schlägt die Union in einem entsprechenden Antrag für die Gemeindevertretersitzung am Mittwoch (29.) vor, mit Projekten aus anderen Bereichen ähnlich zu verfahren. Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Rotzinger schreibt, nähmen bei Projekten im Allgemeinen und Bauvorhaben im Besonderen die Steuerungsmöglichkeiten im Verlauf des Projekts ab. Daher solle ein Controllingsystem, das Abweichungen und Fehlentwicklungen rechtzeitig anzeigt, Vorhaben von der Idee bis zur Umsetzung transparent machen, um korrigierend eingreifen zu können.
Nach Auffassung der CDU muss ein solches System alle drei Phasen eines Projekts abdecken: Die Vorbereitung, die Planung und die Umsetzung beziehungsweise Bauphase. Wichtig ist der CDU, dass in der Planungsphase ein sogenanntes Pflichtenheft erstellt wird. Nachträgliche Erweiterungen und Veränderungen sollten darin detailliert dokumentiert und begründet werden, wobei auch die finanziellen Auswirkungen aufgezeigt werden sollen. Vorrangiges Ziel seien eine stetige Projektkontrolle und Kostentransparenz, betont die CDU.
Regelmäßige Berichte im Bauausschuss
Antrag – CDU strebt bessere Kontrolle von Bauprojekten der Gemeinde Büttelborn an
BÜTTELBORN.
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