Sie sind eine Minderheit, doch ihre Zahl könnte in den kommenden Jahren deutlich ansteigen: Die Rede ist von Studierenden, die zu Beginn des Studiums noch nicht volljährig sind. Sie kommen um eines nicht umhin: Sie brauchen die Unterschrift ihrer Eltern. Ohne diese Zustimmung können sie sich nicht einschreiben.„An unserer Uni sind das weniger als 20“, weiß Beate Lipps, Leiterin der zentralen Studienberatung an der Johannes-Gutenberg-Universität. Dabei handelt es sich in der Regel um hochbegabte Schüler, die eine oder zwei Klassen übersprungen haben. Der Umstieg auf das achtjährige Gymnasium könnte die Zahl merklich steigen lassen. „Allerdings haben wir jetzt schon die Erfahrung gemacht, dass viele die gewonnene Zeit erst einmal anderweitig nutzen, beispielsweise für ein soziales Jahr oder einen längeren Auslandsaufenthalt.“
Mehr minderjährige Studenten
MAINZ.
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