MAINZ.
Menschen mit einer sozialen Phobie haben große Angst, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich in sozialen Situationen peinlich zu verhalten. Sie reagieren daher besonders empfindlich darauf, ob und wie sie angeschaut werden und sie fühlen sich schneller angeschaut als andere Menschen. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Blickwahrnehmung von Sozialphobikern im Vergleich zu Nicht-Sozialphobikern unterschiedlich ist. Die Poliklinische Institutsambulanz der Johannes Gutenberg-Universität Mainz will dies nun genauer erforschen und sucht noch Teilnehmer für eine neue Studie. Für das Wahrnehmungsexperiment werden Menschen mit sozialen Ängsten gesucht. Bei zwei jeweils rund 45-minütigen Versuchen werden unter anderem Bilder am Computer subjektiv eingeschätzt und Fragebögen ausgefüllt. Die Experimente finden im Abstand von ein bis zwei Wochen statt, die Terminabsprache ist flexibel möglich. Die Teilnehmer erhalten eine finanzielle Aufwandsentschädigung. Ein Abbruch des Experiments ist jederzeit ohne Angabe von Gründen möglich. Sämtliche Daten werden streng vertraulich behandelt. Interessenten können unter der E-Mail-Adresse psychologie-online@web.de oder unter der Telefonnummer 06131/3939100 Kontakt mit den Wissenschaftlern aufnehmen.
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