Die Technische Universität (TU) Darmstadt hat ihre Drittmitteleinnahmen im Jahr 2011 um 12 Millionen Euro auf einen neuen Höchstwert von 150,8 Millionen Euro steigern können, wie die TU-Pressestellte mitteilt. Das entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel sieht darin einen „erneuten Beleg für unsere stetig wachsende Forschungsstärke“. Zum Vergleich: Die Grundfinanzierung des Landes Hessen für die TU betrug im vergangenen Jahr inklusive Baumittel 270,8 Millionen Euro.
Mit mehr als 46 Millionen Euro stammt der größte Teilbetrag der Drittmittel aus der DFG-finanzierten Forschung, die Grundlagenforschung jeder Disziplin fördert und durch ihr Auswahlverfahren hohe wissenschaftliche Qualität auf internationalem Niveau sicherstellt.
Den zweitgrößten Anteil mit 31,8 Millionen Euro stellen industrielle Geldgeber, dicht gefolgt von Projekten des Bundes mit 30,8 Millionen Euro. Die Hälfte des gesamten Zuwachses geht auf Erfolge im Rahmen des Exzellenz-Förderprogramms „LOEWE“ der hessischen Landesregierung zurück. Aus diesem Programm bezog die TU Darmstadt in 2011 gut 16 Millionen Euro.
Insgesamt hat die TU Darmstadt ihre Drittmitteleinnahmen seit dem Jahr 2006 verdoppelt.
TU hat 2011 über 150 Millionen Euro Drittmittel eingenommen
DARMSTADT.
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