„Als Finanzreferent fallen unter anderem die Haushaltsplanung und Personalfragen in mein Aufgabengebiet. Wir verhandeln derzeit mit der Gewerkschaft Verdi, um einen Haustarifvertrag, den Tarifvertrag Asta der TU Darmstadt, zu erarbeiten und umzusetzen,“ sagt Jakob Rimkus, Referent für Personal- und Finanzangelegenheiten.
Ein weiterer wirtschaftlicher Aspekt sind die Liegenschaften 603 qm und der Schlosskeller, für die im kommenden Jahr Jan-Martin Steitz verantwortlich ist. „Ich möchte, dass wir es auch weiterhin mit dem Anspruch betreiben können, qualitativ hochwertige Veranstaltungen zu bieten.“ Viel Potenzial sieht er im Konzept des „Café Freiraum“ mittwochs ab 11 Uhr im 603 qm. „Damit wollen wir langfristig politisches Interesse bei mehr jungen Menschen wecken und sie zu gesellschaftlichem Engagement bewegen.“
Wie solche Beteiligung aussehen kann, zeigt Nina Eisenhardt, Referentin für Hochschulpolitik und Entmilitarisierung. An der TU wird derzeit über die Einführung einer Zivilklausel diskutiert, um zu gewährleisten, dass Studium, Forschung und Lehre an der Universität keinem militärischen Zweck dient. „Es ist einerseits wichtig, dass dieses Thema öffentlich wahrgenommen wird, andererseits, dass die Studierenden hier politisch Stellung beziehen.“
Die hochschulinterne Kommunikation übernehmen Susann Weißheit, hochschulpolitische Referentin für Studium und Lehre, und Stephan Voeth, Referent für Hochschulgruppen, Fachschaften und gewerbliche Referate. Ihm gehe es darum, die unterschiedlichen Interessen von Fachschaften und Hochschulgruppen an den AStA heranzutragen und nach Kooperationsmöglichkeiten zu suchen. „Man fühlt sich oft wie auf einem Diplomatenposten.“
Die politische Position des Asta trägt Alexander Lang nach außen. Er ist, wie auch zuletzt, verantwortlich für externe Hochschulpolitik und befasst sich mit Wohnungsknappheit, überfüllten Hörsälen und der Bildungsökonomisierung.
„Wie auf einem Diplomatenposten“
Hochschule – Neuer Asta der TU Darmstadt hat sich einiges vorgenommen
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