Das ESA-Satellitenbild der Woche zeigt die chinesische Stadt Shanghai und die umgebende Flusslandschaft. Shanghai liegt an der Mündung des Jangtsekiang, des längsten Flusses des Landes. Er fließt hier ins Ostchinesische Meer. Während der zurückliegenden Jahrzehnte ist Shanghai rasant gewachsen – und inzwischen eine globale Stadt von kommerzieller, kultureller und finanzieller Bedeutung. Über 20 Millionen Menschen sind hier zuhause. Mit einem der geschäftigsten Häfen der Welt zählt Shanghai auch zu einer der Haupt-Industrieregionen der Volksrepublik China.
Im Norden liegt die Insel Chongming, direkt darunter die etwas kleinere Insel Changxing. Bei beiden Inseln handelt es sich um wichtige landwirtschaftliche Flächen – das eckig eingeteilte Ackerland ist auf dem Bild deutlich zu erkennen.
Das dunkle Gebiet, das sich an Changxing anschließt, ist das Qingcaosha-Reservoir. Im Jahr 2009, als dieses Bild aufgenommen wurde, befand sich das Staubecken noch in der Entwicklung. Heute versorgt es mit einer Kapazität von über 400 Millionen Kubikmeter Millionen von Einwohnern mit Trinkwasser.
Vor nicht allzu langer Zeit setzten die Behörden zehntausende Krebse aus, die das Ökosystem rund um das Staubecken regenerieren und die Wasserqualität des Flusses verbessern sollen. Die Hoffnung ist, dass sich die Krebse von Plankton ernähren und ihre Nachkommen wiederum als Nahrung für Fische dienen, um in Zukunft wieder die Nahrungskette zu komplettieren und so ein stabiles Ökosystem im Delta zu sichern.
Die Flusslandschaft von Shanghai
Die chinesische Millionenstadt liegt am Mündungsdelta des Jangtsekiang
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