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Wettstreit der Magier mit Technikproblemen

Zauberschlacht – In der Centralstation sorgt auch ein Zuschauer für Gelächter

Zuschauer Volker und Probleme mit der Technik wurden während der ausverkauften Zauberschlacht in der Centralstation unfreiwillig zu wiederkehrenden Spaßnummern des Abends. Drei Magier traten gegeneinander an, und der Beste gewann.
Mit Magie und Elan zeigte Stephanie Amstadt, wie es gelingen kann, einen Wollfaden durch einen Ballon zu ziehen. Foto: Claus Völker
Mit Magie und Elan zeigte Stephanie Amstadt, wie es gelingen kann, einen Wollfaden durch einen Ballon zu ziehen. Foto: Claus Völker


Ob das Datum daran schuld war, kann nur vermutet werden. Aber bei der Zauberschlacht am Freitag, dem 13., ging in der Centralstation definitiv etwas nicht mit rechten Dingen zu. Und damit ist nicht die Zauberei an sich gemeint, bei der das ja beabsichtigt ist. Nein, es hing an der Technik.
Irgendwie kam der junge Mann am Mischpult hinter seinem kleinen Laptop mit den Einspielern nicht zurande. Als wär’s ein Hexenwerk. Er ließ falsche Lieder laufen oder Pausen entstehen, indem er Stücke nicht startete. Steilvorlagen für die Akteure auf der Bühne, die sich daran humorig austoben konnten. „Wär‘ schön, wenn hier Musik käme“, befand Stephanie Amstadt in einem Moment mit clownesk leidender Miene und wartete. Felix Gauger frotzelte während seiner Nummer: „Jetzt seh’n wir mal, ob die Tontechnik wieder nüchtern ist.“

Die Probleme mit den Einspielern waren nicht der einzige Dauerwitz des Abends, der sich eher zufällig ergab. Der andere war: Volker. Der Mann im Publikum wurde schon beim ersten Auftritt von „Zick – The Magic One“ auf die Bühne geholt für eine Entfesslungsnummer, bei der sich der Zauberer zwar als geschickt mit dem Seil, aber unfähig im Merken von Namen erwies. Auch, wenn Volker ihn immer wieder nannte. Das Publikum war da aufmerksamer, zumal Volker später auch beim Kollegen Gauger auf der Bühne landete – ausgewählt per Zufallsmethode mittels Kartenspielwurf.
Als der Zauberer dann wiederum später für eine Mentalmagie-Nummer verlangte, sein Gegenüber solle an einen Prominenten denken, schlug ein Zuschauer per Einwurf vor: „Volker!“
Volker und die falschen Einspieler bescherten dem Abend einige der kräftigsten Lacher. Doch auch sonst wurde gekichert während der halbstündigen Auftritte der drei Zauberer, die gegeneinander antraten: Zick zauberte unter anderem ein „heißes Girl“ aus einem Karton und gebärdete sich eher wie ein kalauernder Comedian. Stephanie Amstadt pflegte eine stillere Komik und philosophierte während ihrer Zaubereien zum Thema „Zeit“ mit Zeitung oder Zeitfenster.

Zauberschlacht-Titelverteidiger Felix Gauger war zwar der unlustigste im Bunde. Aber gleichzeitig der professionellste Magier. Kein Wunder bei jemandem, der seine Brötchen damit unter anderem auf Kreuzfahrtschiffen verdient. „Der Schwarm aller Schwiegermütter“, wie der blonde Jüngling angekündigt wurde, hatte besonders viele erstaunliche Tricks auf Lager in seinem Programm voller Mentalmagie. Ganz verzaubert war das Publikum, als er mit Hilfe von Daniel, einem kleinen Zauberlehrling aus dem Publikum, einen Tisch schweben ließ.
Das Ergebnis der Publikumsabstimmung war am Ende wenig überraschend: Erster Platz für Felix Gauger, gefolgt von „Zick – The Magic One“ und Stephanie Amstadt.

 

Artikel Text Laenge: 2815

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  • 16. April 2012
  • Von Alexandra Welsch
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