Reich hatte eingangs der Wahlversammlung in der Georg-Büchner-Schule die Modalitäten der Neuwahl erläutert. Den etwa 60 Beiräten aus den Schulen, die im Idealfall alle Schulformen repräsentieren, schilderte der Dreiundsechzigjährige, seit vier Jahren Vorsitzender des Stadtelternbeirats, die Aufgaben des Gremiums. Sie reichen von der allgemeinen Unterstützung aller Elternvertreter über regelmäßige Sitzungen mit dem Schuldezernenten und Vertretern des Staatlichen Schulamts bis hin zum Mitspracherecht in der Schulkommission.
Reich sagte, er sei bereit, bei einer Wiederwahl ins Gremium erneut dessen Vorsitz zu übernehmen, müsse aber im September dieses Amt aufgeben; dann wird seine Tochter 18 Jahre. Der Darmstädter, der die Lichtenbergschule vertritt, erläuterte, im Sinne einer vernünftigen Übergangslösung wolle er dem neuen Stadtelternbeirat bis Herbst Zeit geben, einen Nachfolger beziehungsweise eine Nachfolgerin auszugucken.
Die Wahl selbst fand getrennt nach Schulformen statt. Der neue Vorstand, der in der kommenden Woche zur Wahl des Vorsitzenden intern zusammenkommen soll, repräsentiert nach dem vorläufigen Ergebnis die folgenden Schulformen:
Grundschule (drei Mitglieder), Gymnasium (drei Mitglieder), Kooperative Gesamtschule, Integrierte Gesamtschule, Ersatzschule (Privatschule) sowie Förderschule (je ein Mitglied). Die beruflichen Schulen sind im neuen Stadtelternbeirat diesmal mit drei Vertretern präsent.
Übergangslösung beim Stadtelternbeirat
NeuWahl – Vorsitzender bietet an, bis Herbst im Amt zu bleiben – Neues Gremium hat 13 Mitglieder – Vielfältige Aufgaben
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