E-Paper | Mobil | Newsletter | RSS RSS
 
 
| |
 
SUCHE: | Erweiterte Suche |
 
| Suchen |
 
 

Grüne schließen Jörg Bergmann aus

Stadtverordnete – Verschiedene Ansichten zur Stadtpolitik führen zur Trennung

Jörg Bergmann.   Archivfoto: Bündnis 90/Grüne
Jörg Bergmann. Archivfoto: Bündnis 90/Grüne
Die Grünen-Fraktion im Stadtparlament reduziert sich um einen Stadtverordneten. Die Fraktion hat beschlossen, sich von Jörg Bergmann zu trennen. Grüne und CDU halten mit den verbleibenden 40 Stadtverordneten weiterhin die Mehrheit der 71 Sitze.
DARMSTADT.

„Es hat halt nicht mehr gepasst“, kommentierte Grünen-Fraktionsgeschäftsführer Oliver Stienen den von der Fraktion einstimmig beschlossenen Ausschluss Jörg Bergmanns. Man habe Gespräche geführt und sich einvernehmlich getrennt. Ab 1. Juli werde er kein Fraktionsmitglied mehr sein. Bergmann, der für Barbara Reinhardt nachgerückt war, will als Fraktionsloser im Stadtparlament bleiben.

Facebook

Jörg Bergmann Statements auf Facebook sind unter anderem in der Facebook-Gruppe „Facebook Darmstadt“ nachzulesen.

Liest man auf Facebook Jörg Bergmanns Statements zu kommunalpolitischen Themen, lässt sich vermuten, dass die Fraktion mit seinen Positionen nicht einverstanden war. Zum Beispiel hatte er den geplanten Rathaus-Neubau kritisiert und das Kollegiengebäude favorisiert.

„Das Kollegiengebäude hat einen Innenhof, der als Plenarsaal für die Stadtverordnetenversammlung genutzt werden kann. Da braucht ein Architekt nur eine Glaskuppel draufzusetzen. (…) Das muss man nur politisch wollen, dann kann man direkt die Architekten und Bauingenieure beauftragen und braucht die Beratungsunternehmen nicht zu bezahlen.“

Der im Woogsviertel lebende Elektrotechnik-Ingenieur kündigte an, sein Mandat zu behalten. „Meine politische Vergangenheit liegt in der ,Bürgerinitiative Darmstadt-Ost für vernünftige Verkehrsplanung’ aus dem Jahr 2005“, erklärte er. Bisher gebe es keine Maßnahmen, die den Bau der Nordostumgehung (NOU) unwiderruflich verhinderten. Das sei der Grund, warum er sein Mandat nicht an die Grünen zurückgebe, sondern weiterhin wahrnehme. „Immerhin trage ich auch Verantwortung in den Augen derjenigen Wähler, die mich auf der Wahlliste nach vorne befördert haben.“

Einer anderen Fraktion wolle er sich nicht anschließen. Er hoffe, nicht als „Persona non grata“ von der Koalition geschnitten zu werden.

 

Artikel Text Laenge: 1926

ANZEIGE
 
  • 26. Juni 2013
  • Von mawi
x Artikel verlinken

Wenn Sie auf diesen Artikel von echo-online.de verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden:

Bitte beachten Sie unsere AGB, die Datenschutzerklärung und das Impressum. Sämtliche Rechte für Artikel liegen bei der Echo Medien GmbH. Beiträge dürfen als Textkopie, Pdf-Datei oder Bild-Scan nur nach Absprache in das Layout anderer Seiten eingebunden werden.

 
SCHON GESEHEN?
 
 
ANZEIGE