E-Paper | Apps | Newsletter | RSS RSS
 
 
| |
 
SUCHE: | Erweiterte Suche |
 
| Suchen |
 
 

Erneut Chemieunfall in Arheilger Betrieb

Polizei – Fünf Verletzte bei Reinigungsarbeiten am Mittwochmorgen

Foto: Roman Größer
Foto: Roman Größer
In einem Chemiebetrieb im Ottoweg in Arheilgen kam es am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr bei Reinigungsarbeiten zu einer Verpuffung. Ein 17 Jahre alter Auszubildender erlitt schwere Gesichtsverletzungen, drei weitere wurden leichtverletzt – allesamt durch Verätzungen. Ein weiterer Mitarbeiter steht unter Schock.
DARMSTADT.
In einem Chemiebetrieb im Ottoweg  in Arheilgen kam es am Morgen gegen 8.30 Uhr  aus bislang noch ungeklärter Ursache bei Reinigungsarbeiten zu einer Verpuffung.   Foto: Roman Größer
In einem Chemiebetrieb im Ottoweg in Arheilgen kam es am Morgen gegen 8.30 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache bei Reinigungsarbeiten zu einer Verpuffung. Foto: Roman Größer

In einem Chemiebetrieb im Ottoweg in Arheilgen kam es am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr bei Reinigungsarbeiten zu einer Verpuffung. Ein 17 Jahre alter Auszubildender erlitt schwere Gesichtsverletzungen, drei weitere wurden leichtverletzt – allesamt durch Verätzungen. Ein weiterer Mitarbeiter steht unter Schock.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es gegen 8.30 Uhr beim Hantieren mit verschiedenen Stoffen zu der Verpuffung. Nach vorläufiger Einschätzung der Polizei führte unsachgemäßes Handeln zu dem Unfall. Die vier direkt betroffenen Personen wurden sofort in Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht, so die Polizei.
Die Berufsfeuerwehr Darmstadt war mit Schutzkleidung am Unglücksort. Stoffe gelangten der Polizei zufolge nicht in die Umwelt. Die Innenluft des Gebäudes wurde abgesaugt. Kurz nach 9 Uhr wurde laut Polizei wieder Entwarnung gegeben. Das Darmstädter Umweltschutzkommissariat, ein Gutachter des Hessischen Landeskriminalamts und die Abteilung Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums Darmstadt haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Erst am vergangenen Mittwoch gab es im selben Betrieb ebenfalls fünf Verletzte bei einem Arbeitsunfall. Vor einer Woche war an einem undichten Ablaufhahn Phenoldichlorbenzol ausgetreten, fünf Mitarbeiter mussten stationär ins Krankenhaus. Bei dem aktuellen Unfall spielten offenbar Salpetersäure und Ethanol eine Rolle.

 

Artikel Text Laenge: 1438

ANZEIGE
 
  • 07. März 2012
  • Von e/bif
x Artikel verlinken

Wenn Sie auf diesen Artikel von echo-online.de verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden:

Bitte beachten Sie unsere AGB, die Datenschutzerklärung und das Impressum. Sämtliche Rechte für Artikel liegen bei der Echo Medien GmbH. Beiträge dürfen als Textkopie, Pdf-Datei oder Bild-Scan nur nach Absprache in das Layout anderer Seiten eingebunden werden.

 
SCHON GESEHEN?
 
 
ANZEIGE