,,Molter muss informieren und für Klarheit sorgen"
Bildung: CDU begrüßt Kurswechsel des Schuldezernenten - Sondersitzung am 9. Juni
Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat die jüngsten Äußerungen des Schuldezernenten Dierk Molter (FDP) begrüßt, wonach er die Bildungsregionen, die in den künftigen Schulentwicklungsplan der Stadt und des Landkreises eingehen sollen, neu definiert hat.
Demnach dürften die Stadtteile Arheilgen, Kranichstein und Eberstadt nicht von der Kernstadt getrennt und mit den Landkreisgemeinden zusammengelegt werden, wie die Schulträger dies kürzlich im Verlauf der Meinungsbildung angedeutet hatten (wir berichteten).Der schulpolitische Sprecher der CDU, Jürgen Weiler, geht davon aus, dass Molter ,,die zunehmende Verunsicherung und den wachsenden Unmut in der Elternschaft" offenbar zur Kenntnis genommen habe. ,,Die widersinnigen Grenzziehungen" des Planes, welche die Schulwahlfreiheit für Darmstädter Kinder beeinträchtigt hätten, habe die CDU von Anfang an abgelehnt, so Weiler in einer Mitteilung. Die CDU hat derweil eine Sondersitzung des Schulausschusses beantragt; Termin ist voraussichtlich der 9. Juni. ,,Schuldezernent Molter muss die Darmstädter informieren und für Klarheit sorgen", sagt Weiler. Der Schulpolitiker zeigt sich ,,angesichts der bisherigen Einmütigkeit" verwundert über den offen zu Tage getretenen Streit zwischen Molter und seinem Landkreiskollegen Christel Fleischmann (Grüne). In der Sondersitzung, so Weiler, werde man Antworten einfordern und Molter ,,erforderlichenfalls in aller Deutlichkeit" auf die Rolle Darmstadts als Oberzentrum hinweisen.
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