Gisela Menge hat sich der früheren Molkerei in Umstadt angenommen und ist wie alle anderen Vortragenden der „Umstädter Runde“ in Archiven und alten Schriften auf die Suche gegangen. Aus vielen Puzzlesteinen ist ein Vortrag geworden, zu dem der Verein wieder alle an der Stadtgeschichte Interessierten einlädt.
Woran mag es liegen, fragt die Referentin, dass man sich in Groß-Umstadt an die Niederlegung der Genossenschafts-Molkerei nur noch vage erinnert? Und warum wurden die letzten Betriebsjahre dieses einst blühenden Unternehmens öffentlich kaum noch wahrgenommen? Dabei könne die Bedeutung dieses frühesten genossenschaftlichen Produktionsbetriebes gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Der Vortrag versucht, den rasanten Aufstieg der Molkerei, die Leistungen, aber auch die dramatischen Tiefen ihrer Geschichte aufzuzeigen. Der Museumsverein lädt dazu ein, rechtzeitig da zu sein, um einen guten Platz zu bekommen. Der Eintritt ist frei.
Am 6. März geht’s weiter mit dem Thema „Die industrielle Entwicklung Umstadts vom 19. Jahrhundert bis heute“, vorgetragen von Gregor Schäfer.
Geschichte der Molkerei
Vortrag – Vom Aufstieg und Niedergang der Genossenschaft in Groß-Umstadt
UMSTADT.
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