Auf dem Groß-Bieberauer Weihnachtsmarkt hatte auch die „Aktion zugunsten krebskranker Kinder“ ihr Büdchen aufgebaut. „Der Erlös aus dem Verkauf unserer Adventskränze sowie Plätzchen und Dekor kommt Initiativen der Krebshilfe zugute“, sagt Vorsitzende Sabine Gulatz jetzt dem ECHO.
Alles, was angeboten wurde, sei in liebevoller Handarbeit hergestellt worden – zum Kranzbinden und Plätzchenbacken kamen Frauen des Vereins zusammen. „Auf dem Weihnachtsmarkt sind wir seit vielen Jahren mit Tombola, Teestube oder Verkaufsbuden dabei“, sagt Sabine Gulatz.
Seit 15 Jahren besteht die Aktion zugunsten krebskranker Kinder – 1991 starb eine Tochter der Familie Gulatz. Seitdem ist sie aktiv, um den Geschwisterkindergarten der Universitätsklinik Heidelberg sowie das „Kurlaubshaus“ für Eltern nahe der Mainzer Universitätsklinik oder betroffenen Familien finanziell zu unterstützen.
„Die Weihnachtszeit ist für Familien, die ein krankes Kind haben oder ihr Kind verloren haben, eine schwere Zeit. Das ist mental nicht leicht, wenn man rundum Vorfreude und Lichterglanz sieht“, sagt Sabine Gulatz.
Eltern mit einem krebskranken Kind fragen sich hingegen: „Wie viele Weihnachtsfeste werden wir noch gemeinsam erleben?“, erklärt Gulatz. Familien in Trauer wiederum blicken zurück auf die letzten schönen Momente des Jahres.
Hilfe mit Handarbeit
Lichtblick – Aktion zugunsten krebskranker Kinder in Groß-Bieberau – Vom Kranzbinden bis zum Plätzchenbacken
GROSS-BIEBERAU.
„Zeit füreinander zu haben, ist das Wichtigste. Die Dinge, die wir zum Verkauf bieten, sollen die Adventsstunden versüßen – zugleich spenden wir für den guten Zweck“, sagt die Vereinsvorsitzende.
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